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1. Halbjahr 2015: Umfassender Gesamtüberblick über den österreichischen Wohnungsmarkt

25.08.2015

Das Ende des Preisanstiegs am Eigentums-Wohnungsmarkt

- 21.500 Wohnungsverkäufe in Österreich im 1. Halbjahr 2015
- +30,5% beim Transaktionsvolumen auf 4,13 Mrd. Euro
- +34% Preissteigerung im 5-Jahresvergleich
- Jede 4. Wohnung kostete unter 99.000,- Euro
- Rückläufige Wohnungsgrößen, aktuell 67 m²
- Wien: mehr Wohnungsverkäufe, fallende Preise
- Teuerste verkaufte Wohnung in Wien 1. Bezirk
- Bezirk Kitzbühel: 20% weniger Wohnungsverkäufe

Der Wohnungsmarkt in Österreich boomt: 21.500 Wohnungsverkäufe wurden im ersten Halbjahr 2015 im Österreichischen Grundbuch verbüchert. Das sind um +36% mehr als im Vorjahreszeitraum Jänner bis Juni 2014 und noch immer um +26% mehr als im bisher stärksten ersten Halbjahr 2010. Der Wert der im ersten Halbjahr gehandelten Wohnungen stieg dabei um 966 Mio. Euro – oder +30,5% – auf 4,13 Mrd. Euro. Damit macht der Wohnungsmarkt derzeit zahlen- wie wertmäßig 40% aller Immobilienverkäufe in Österreich aus.

„Bereits im Jahr 2014 verzeichneten wir am Jahresende ein All-Time-High am Eigentums-Wohnungsmarkt. 2015 ist der Markt quasi explodiert und zwar nicht preismäßig, sondern mengenmäßig. In Österreich ist bei den Wohnungspreisen derzeit eine Seitwärtsbewegung festzustellen. Das heißt auch, dass die von uns angekündigte Entspannung eingetroffen ist“, sagt der Geschäftsführer von RE/MAX Austria, Bernhard Reikersdorfer, MBA.

WOHNUNGSPREISE in Österreich

Wohnungspreise heuer um -2% rückläufig!
Österreichweit sind im Jahresvergleich Jänner bis Juni die Wohnungspreise im Schnitt für eine typische Wohnung auf 170.453,- Euro – also um -2,0% – zurückgegangen. Jede 4. Wohnung kostete weniger als 99.000,- Euro, also praktisch unverändert zum Preis vor einem Jahr.
Am anderen Ende der Preis-Bandbreite, nämlich im oberen Preis-Viertel, investierten die Käufer in den Wohnungskauf 232.433,- Euro und mehr. Das sind um -2,7% weniger als im Jahresvergleich 2014. Im 5-Jahresvergleich der Halbjahresdaten ergibt das eine Steigerung der Wohnungspreise im Österreichschnitt, für alle in diesem Zeitraum verbücherten Eigentumswohnungen, von +34,0%.

Blase? Einbruch? Nein, vor allem: kleinere Wohnungen!
Während bis 2013 die Quadratmetergrößen der gehandelten Wohnungen tendenziell immer größer wurden, drehte der Trend 2014 und vor allem 2015. Heuer war die typische gehandelte Eigentumswohnung in Österreich 67 m² groß, vor 2 Jahren lag dieser Wert noch bei 78 m². „Kleinere Wohnungen sind derzeit leichter zu vermitteln und leichter zu vermieten. Auch der demografische Wandel in Richtung mehr Singles und kleinere Familien unterstützt diesen Trend. Und nicht zuletzt sind auch die Wohnungspreis-Steigerungen der letzten Jahre mit dafür verantwortlich, dass sich finanziell bei so manchen Käufern nur mehr eine kleinere Wohnungsfläche ausgeht“, erklärt Mag. Anton Nenning, Managing Director bei RE/MAX Austria.

Quadratmeter-Preise nahezu stabil: +1,5%
Die teils enormen Steigerungen der Quadratmeterpreise haben sich im ersten Halbjahr 2015 nicht fortgesetzt. Bundesweit lag die Teuerung bei +1,5%, während sie in den Vorjahren auch schon im zweistelligen Bereich zu finden war. 2.719,- Euro kostete in Österreich im ersten Halbjahr 2015 ein typischer Quadratmeter Wohnungsfläche. Die Bandbreite der Quadratmeterpreise: ein Viertel wurde um weniger als 1.877,- Euro (+3,2%) und ein weiteres Viertel um mehr als 3.455,- Euro (+0,9%) vermarktet. Alle anderen lagen preislich dazwischen. „Die billigeren Wohnungen legten beim Quadratmeterpreis nochmal zu, während die teureren beinahe auf dem Vorjahres-Niveau blieben. Das ist durchaus auch ein Indiz dafür, dass die Leistbarkeit der Wohnungspreise auch im gehobenen Segment nicht endlos ausdehnbar ist. Lediglich im reinen Luxus-Segment spielt Geld sehr häufig keine Rolle“, erläutert Reikersdorfer.

OBERÖSTERREICH
Wohnungen OÖ: Mehr als 40% Plus bei Transaktionen und Transaktionsvolumen
Oberösterreich liegt mit 2.538 verkauften Eigentumswohnungen in den ersten sechs Monaten anzahlmäßig knapp auf Platz 4 des Bundesländer-Rankings. Das bedeutet gegenüber 2014 und dem Rekordjahr 2010 ein Zugewinn an verkauften Wohnungen von +45%. Der Gegenwert dieser Wohneinheiten betrug 423 Mio. Euro, eine Steigerung von +41%.

Linzer Wohnungspreise gehen zurück
Die meisten Wohnungen wurden im ersten Halbjahr 2015 in Linz verkauft, nämlich 585. Das sind nach dem extrem starken Vorjahr noch einmal um fast 100 Einheiten mehr (+20%).
Der typische Preis für eine Wohnung in Linz lag bei 175.819,- Euro, um satte 22.000,- Euro (-11%) weniger als im Jahr zuvor. „Wenn sich der Linzer Wohnungsmarkt im Moment etwas abkühlt, dann erinnert das an den heurigen Sommer: So schön die langandauernde Hitzeperiode auch war, eine Abkühlung auf Normalniveau tut auch gut,“ meint Immobilientreuhänder Kurt Gattringer, MBA und GF von RE/MAX Linz City und ergänzt: „Immerhin war die Wertsteigerung für Linzer Wohnungsbesitzer in den letzten Jahren beträchtlich.“

In den beiden umsatzstarken See-Bezirken Gmunden und Vöcklabruck wurden von Jänner bis Juni 2015 300 bzw. 303 Wohnungskäufe abgewickelt. Das sind am Traunsee ein Drittel und am Attersee und Mondsee zwei Drittel mehr als im Jahr davor. Die Wohnungspreise lagen bei 142.162,- Euro in Gmunden, also -4% unter dem Vorjahr. Dagegen streifte Vöcklabruck beinahe die 200.000-Euro-Schallmauer, nach einem Zuwachs von +17% zu 2014. Im Bezirk Perg liegen derzeit die typischen Wohnungspreise bei 161.545,- Euro, in den Bezirken Steyr (Stadt und Land) bei 142.445,- Euro, Braunau bei 139.355,- Euro, Grießkirchen bei 126.251,- Euro, Ried 124.980,- Euro und Wels (Stadt und Land) bei 122.914,- Euro.

Wasser macht den Preis!
In der Linzer Rathausgasse investierte ein Wohnungskäufer 2,5 Mio. Euro und in der Volksfeststraße 1,4 Mio. Euro. Weitere außergewöhnliche Wohnungen mit Preisen von 700.000,- bis 1 Mio. Euro lagen alle mehr oder weniger am Wasser: Drei in und am Attersee, sechs in Mondsee und eine in Gmunden.

SALZBURG
Das Land Salzburg zeichnete sich in den vergangenen Jahren immer durch besonders hohe Preis-Steigerungsraten aus. Wie bereits im Vorjahr stieg auch heuer die Anzahl der verbücherten Wohnungen im ersten Halbjahr unter dem Österreichschnitt und zwar um +29% auf 1.917 Eigentumswohnungen. Der Transaktionswert erholte sich wieder vom Einbruch im Jahr 2014 und ging heuer um +33% auf 423 Mio. Euro nach oben. Immerhin Rang 4 unter den Bundesländern, was den Wert aller Wohnungskäufe im Bundesland anlangt, knapp hinter der Steiermark.

Die typischen Eigentumswohnungspreise im Bundesland Salzburg haben um +5% zugelegt. Dies verursachten die Stadt und der Flachgau mit einem Preisanstieg von rund +10%.
Dagegen: -8% im Pongau, -12% im Tennengau und -3% im Lungau. Im Bundeslandschnitt liegt der Pinzgau mit +5%. In Euro bedeutet dies für die Eigentumswohnungspreise: 222.292,- Euro in der Stadt, 208.108,- Euro im Bezirk Salzburg-Land, 205.907,- Euro im Bezirk Zell am See, 184.705,- Euro im Bezirk Hallein, 154.124,- Euro im Bezirk St. Johann und 135.272,- Euro im Bezirk Tamsweg.

Spitzenreiter Salzburg Stadt
In der Salzburger Markus-Sittikus-Straße wechselte eine Luxus-Wohnung um 2,5 Mio. Euro die Besitzer, in der Ernst-Sompek-Straße um 2,0 Mio. Euro, in der Ernst-Grein-Straße um 1,65 Mio. Euro und in der Ernest-Thun-Straße um 1,6 Mio. Euro. Von den Top-7-Wohnungsverkäufen liegen 6 in der Festungsstadt und eine in Saalbach-Hinterglemm. Alle kosteten 1,1 Mio. Euro aufwärts.

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