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Der Immobilienmarkt 2014 - Mehr Angebot, rückläufige Preise

01.07.2014

RE/MAX ImmoSpiegel 2014/1HJ: Deutlich mehr Immobilienverkäufe in Österreich Größeres Angebot führt zu Preiskorrekturen

Rund 10 Prozent mehr Verkäufe lt. Grundbuch im ersten Halbjahr

Basis ist das Österreichische Grundbuch
Insgesamt wurden 44.141 Immobilienverkäufe im ersten Halbjahr 2014 im Österreichischen Grundbuch verbüchert. Das sind um +3.841 oder +10,3% mehr als in den ersten 6 Monaten des Vorjahres. Der Wert der gehandelten Immobilien stieg dabei um genau eine Milliarde Euro auf 8,24 Mrd. oder +14,0%. Zu diesem Ergebnis kommt der RE/MAX ImmoSpiegel (1-6 2014), auf Basis der Daten von IMMOunited. "Der Immobilienmarkt in Österreich ist 2014 auch mengenmäßig wieder gut in Schwung gekommen und die aktuelle Angebotssituation führte in den letzten Monaten zu Preiskorrekturen. Das ist eine gute Entwicklung für die Bevölkerung und für die gesamte Volkswirtschaft", erläutert Hermann Riess, MIB MCom akad. IM.

Das Land Salzburg liegt an 6. Stelle: 3.043 Häuser, Wohnungen, Grundstücke, etc. um 750,7 Mio. Euro wurden verbüchert. Das entspricht im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 einer Mengensteigerung von +701 Objekten oder +29,9%, während der Wert der verkauften Immobilien nur um +7,0% zugenommen hat.

Das Bundesland Salzburg zeigt für das erste Halbjahr 2014 keine einheitliche Tendenz: Während im Flachgau die Verkäufe zahlenmäßig um zwei Drittel und in der Stadt Salzburg um die Hälfte gestiegen sind, gingen sie im Tennengau spürbar zurück. Wertmäßig explodierte förmlich das Transaktionsvolumen im Pongau und in Flachgau, während der Pinzgau vorläufig noch massiv hinter dem Vorjahreswerten liegt. Der Grund dürfte u.a. in einem Grundstücksverkauf in Werfen "aus dem letzten Jahrtausend" liegen, der erst heuer seine grundbücherliche Bestätigung fand und mit über 23 Mio. Euro durchschlug. Ganz aktuell finden sich auch drei Gebäude in Salzburg-Stadt mit 7, 8, und 9 Mio. Euro in der Statistik.

Ein guter Indikator für die allernächste Zukunft ist das Immobilien-Angebot im Internet.
Wie entwickeln sich die Anzahl der Angebote und die dafür geforderten Preise?

RE/MAX analysiert im RE/MAX Web-Radar nicht nur das Angebot einer einzigen Immobilienplattform, sondern das Angebot aller relevanten österreichischen Immobilien-Plattformen. Die Grunddaten dazu kommen von Imabis ? Roland Schmid, das den im Internet sichtbaren Immobilien-Markt nahezu lückenlos erfasst. Es werden dabei sowohl die Immobilien, die über Makler, Bauträger oder Genossenschaften angeboten werden, als auch die von Privatanbietern, abgebildet. Laut dem RE/MAX Web-Radar stieg im ersten Halbjahr 2014 die Anzahl der im Internet angebotenen Immobilien gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum bei Eigentumswohnungen, Mietwohnungen, Häusern und Grundstücken im zweistelligen Prozentbereich. Besonders auffällig ist die Steigerung des Immobilien-Angebots in Österreich bei Miet- und Eigentumswohnungen mit deutlich über 20%.
Ein größeres Objektangebot ist im Vergleich zum Vorjahr in allen Bundesländern zu verzeichnen, lediglich das Grundstücksangebot in Tirol, Vorarlberg, Steiermark, Kärnten und Oberösterreich war leicht rückläufig.

Die im Juni 2014 durchgeführte Befragung nach den Zukunftserwartungen unter den RE/MAX-Experten in ganz Österreich ergab:
• Immobilienangebot wird weiter leicht steigen
• Nachfrage nach Immobilien geht leicht zurück
• insgesamt sind bis Mitte 2015 kaum Immobilien-Preissteigerungen zu erwarten

2014: Käufer profitieren
Der Immobilienmarkt wendet sich in den nächsten zwölf Monaten wahrscheinlich weiter zugunsten der Immobilien-Käufer und Mieter: Die Nachfrage nach Häusern, Wohnungen, Grundstücken, etc. sinkt in Österreich um -1,6%, das Angebot an Immobilien steigt um +2,6% und der Preis generell soll um -3,0% sinken. Das ist das verdichtete Umfrage-Ergebnis unter den rund 500 RE/MAX-Immobilien-Experten für das zweite Halbjahr 2014 und den Beginn von 2015. "Damit wird sich der Trend der letzten Monate weiter fortsetzen: Wenn das Immobilien-Angebot zahlenmäßig eher steigt und die Nachfrage nach Immobilien eher sinken wird, so ist generell mit eher fallenden als steigenden Immobilien-Preise zu rechnen. Wohnungen entwickeln sich anders als Gewerbeimmobilien oder Grundstücke.", erklärt Hermann Riess MIB MCom akad. IM.

Unterschiedliche Trends in unterschiedlichen Immobilien-Preissegmenten

Im oberen Preissegment sinkt die Immobilien-Nachfrage um -5,5% (-2,5%), das Angebot bleibt mit +0,1% (-0,1%) konstant und der Immobilien-Preis sinkt um -4,0% (-1,4%), das sind -2,6% Prozentpunkte weniger als noch vor einem halben Jahr.

Im mittleren Preissegment sinkt die Immobilien-Nachfrage um -1,1% (+0,4%) leicht, das Immobilien-Angebot steigt um +2,0% (+0,8%). Somit ist mit um 2,0% niedrigeren Preisen als zu Jahresbeginn zu rechnen.

Im unteren Immobilien-Preissegment steigt die Nachfrage noch immer um +3,8% (+5,2%), wenngleich um 1,4 Prozentpunkte geringer als zu Jahresbeginn, doch auch das Immobilien-Angebot steigt um +1,4% (+1,6%). Erwartet werden Preise im untersten Immobilien-Segment, die um -0,5% unter den derzeitigen liegen.

Für weitere Details zu unserer Region oder Ihrer konkreten Immobilie steht Ihnen das Team von RE/MAX Family natürlich jederzeit gerne zur Verfügung!

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