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Einfamilienhaus-Preise in Österreich weiter im Aufwind

05.10.2016

Einfamilienhaus-Preise in Österreich weiter im Aufwind

Durchschnittlich 204.000 Euro kostete ein Einfamilienhaus in Österreich im 1. Halbjahr 2016

- Bundesland Niederösterreich Spitzenreiter bei der Anzahl der Verkäufe und beim Verkaufs-Volumen
- Preisrückgänge im Burgenland, Oberösterreich, Salzburg, Kärnten und Salzburg
- Wien vor Tirol, Salzburg und Vorarlberg das teuerste Bundesland
- Innsbruck vor Salzburg und Wien die teuerste Stadt
- 1,15 Mio. Euro im Schnitt für ein Haus im Bezirk Kitzbühel
- Einfamilienhaus-Hype im Burgenland hält auch 2016 an

Von Jänner bis Juni 2016 wurden 5.248 Einfamilienhaus-Käufe im Österreichischen Grundbuch verbüchert, nahezu gleich viel wie 2015 (-0,3%). Der typische Einfamilienhauspreis stieg um +4,5% auf 204.148 Euro. Der Gesamtwert der im ersten Halbjahr 2016 in Österreich gehandelten Einfamilienhäuser erreichte so eine Höhe von 1,25 Mrd. Euro – um +0,9% mehr als 2015.
Dies berichtet RE/MAX, Österreichs größtes Immobilien-Experten-Netzwerk, im RE/MAX ImmoSpiegel für Einfamilienhäuser (1. Halbjahr 2016). Diese Statistik-Daten beinhalten alle in ganz Österreich verkauften und verbücherten Einfamilienhäuser, ausgelesen und aufbereitet von IMMOunited – Roland Schmid, in dessen Kaufvertrags-Sammlung.

„Im Gegensatz zu den Eigentumswohnungen entwickelte sich der Markt für Einfamilienhäuser in Österreich auch im letzten Jahr ziemlich ruhig. Sowohl die Anzahl der Einfamilienhaus-Verkäufe als auch deren Gesamt-Verkaufswert sind im Jahresvergleich beinahe konstant geblieben. Dies ist u. a. darauf zurückzuführen, dass es für die beliebteste Wohnform der Österreicherinnen und Österreicher weiterhin eine gute Nachfrage von Eigennutzern gibt. Der Kauf eines Einfamilienhauses zu einem vernünftigen Preis ist in weiten Teilen des Landes weiterhin möglich“, sagt der Geschäftsführer von RE/MAX Austria, Bernhard Reikersdorfer, MBA.


OBERÖSTERREICH

Die Anzahl der verbücherten Einfamilienhäuser lag im ersten Halbjahr 2016 bei 945 Einheiten, das entspricht einem Wert von 200 Mio. Euro. Im Jahresvergleich ist die Anzahl der verbücherten Einfamilienhäuser in Oberösterreich um -7,6% gesunken und der Durchschnittspreis um +6,1% auf 199.410 Euro gestiegen.

Nach Bezirken betrachtet wurden im ersten Halbjahr 2016 die meisten Einfamilienhäuser in Braunau gehandelt, nämlich 94. Sie kosteten dort im Schnitt 189.689 Euro. Die zweitstärksten Bezirke waren ex aequo Gmunden und Linz-Land mit je 89 Verbücherungen. In Gmunden kostete ein Einfamilienhaus durchschnittlich 234.746 Euro, in Linz-Land 264.805 Euro. Auf Rang 4 nach Menge und Rang 3 nach dem Preis landete Wels (Stadt+Land) mit 75 Objekten zu je 248.110 Euro. Teurer waren Einfamilienhäuser mit 340.837 Euro nur mehr in der Landeshauptstadt Linz.

Die günstigeren Ecken bezüglich Einfamilienhauspreise waren im ersten Halbjahr die Bezirke Ried/Innkreis mit 135.391 Euro, Schärding mit 136.009 Euro, Grieskirchen mit 138.586 Euro und Rohrbach mit 149.391 Euro pro Einfamilienhaus. Im Mittelfeld der Einfamilienhauspreise in Oberösterreich finden sich die Bezirke Urfahr-Umgebung (226.866 Euro), Vöcklabruck (215.517 Euro), Eferding (188.181 Euro), Freistadt (177.781 Euro), Perg (171.530 Euro) und Kirchdorf/Krems (169.797 Euro).

Die stärksten Preissteigerungen gab es in den Bezirken Rohrbach, gefolgt von Eferding, Wels (Stadt+Land), Braunau, Linz-Land, Gmunden, Steyr (Stadt+Land), Vöcklabruck und Ried/Innkreis. Am weitesten hinter dem Vorjahr liegen die Preise in Grießkirchen, weniger weit zurück in Freistadt, Linz-Stadt, Urfahr-Umgebung, Schärding, Perg und fast auf Vorjahrespreisniveau der Bezirk Kirchdorf.


SALZBURG

Das Bundesland Salzburg lag beim typischen Preis für Einfamilienhäuser mit 329.669 Euro um 2.195 Euro vor Vorarlberg auf Rang 3 unter den Bundesländern. Dieser Preis ist statistisch im Vergleich der Halbjahre 2016 zu 2015 um -3,7% gefallen. Auch die Kauflust ist um -12,7% gesunken, in Summe wurden im ersten Halbjahr 2016 im Land Salzburg 247 Einfamilienhäuser verbüchert.

Der Gesamtwert an verbücherten Einfamilienhäusern erreichte in den ersten sechs Monaten 2016 im Bundesland Salzburg 90 Mio. Euro, um 20 Mio. Euro weniger als noch im Rekordjahr 2015. Die meisten Einfamilienhäuser wurden im Flachgau verkauft, nämlich 83. Der Pinzgau folgte mit 52, danach der Pongau mit 39 Einheiten knapp vor der Landeshauptstadt mit 38. Die Schlusslichter waren der Tennengau mit 19 und der Lungau mit 16 Einfamilienhausverkäufen.

Die typischen Preise für Einfamilienhäuser im ersten Halbjahr 2016: Salzburg-Umgebung 326.758 Euro, Zell am See 283.603 Euro, St. Johann/Pongau 345.189 Euro und in der Stadt 538.882 Euro. Salzburg lag damit unter den Landeshauptstädten hinter Innsbruck und vor Wien auf Rang 2.


Einfamilienhäuser im Internet: STATUS QUO und PROGNOSE:

Derzeit werden laut RE/MAX Web-Radar in Österreich im Internet rund 10.300 Einfamilienhäuser angeboten. Die Datenbasis dafür liefert die Imabis GmbH – Roland Schmid. Aktuell liegt die Anzahl der angebotenen Einfamilienhäuser in Österreich mengenmäßig um rund ein Fünftel unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die typischen Angebotspreise im Internet, von denen noch niemand weiß, ob sie in dieser Höhe bezahlt werden und sich überhaupt ein Käufer finden wird, lagen in den ersten acht Monaten 2016 deutlich über jenen des Vorjahres, in fünf Monaten sogar um mehr als 10%. Die Anzahl der am Markt verfügbaren Einfamilienhäuser in Österreich liegt unter dem Niveau von 2014 und 2015. Im Moment ist wieder ein leichter Anstieg beim Angebot zu verzeichnen.

„Die Preise zeigen über ganz Österreich gesehen im Moment moderat nach oben, in Summe ist der Einfamilienhaus-Markt aber ein sehr stabiler. An dieser Entwicklung wird sich aufgrund der vorherrschenden Rahmenbedingungen aus heutiger Sicht mittelfristig auch nichts Wesentliches ändern", so Reikersdorfer.

METHODIK zu RE/MAX ImmoSpiegel und RE/MAX Web-Radar

RE/MAX Austria Statistik stellt diese Daten der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung. Sie basieren auf allen tatsächlich in ganz Österreich verkauften und verbücherten Immobilien auf Basis der Kaufvertrags-Sammlung von IMMOunited – Roland Schmid. „Der RE/MAX ImmoSpiegel enthält die Kaufpreis-Daten aller Immobilienkäufe in ganz Österreich. Er ist das bestmögliche Abbild der Immobilien-Realität in Österreich, weil er nicht auf einer unsicheren Stichprobe, sondern auf der sicheren Gesamtheit beruht. Auch allen Preisschätzungen und Internet-Preisen sind die Ist-Preise qualitativ und quantitativ logischerweise haushoch überlegen“, erklärt Mag. Anton E. Nenning, Managing Direktor von RE/MAX Austria. „Die oft veröffentlichten Internet-Angebots-Preise sind immer nur Wunschvorstellungen der Verkäufer und man weiß nie, ob das angebotene Objekt je gekauft wird und selbst wenn, dann nicht zu welchem Preis.“

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