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Einfamilienhaus-Preise legten 2017 spürbar zu

02.05.2018

RE/MAX ImmoSpiegel Einfamilienhausmarkt 2017



Teuerster Bezirk ist Kitzbühel: Im Schnitt 1,3 Mio. Euro für ein Einfamilienhaus



Gliederung dieser Aussendung: Österreich, Bundesländer, Bezirke, Prognose und Methodik


Um -5,6% oder -648 Einheiten ging die Zahl der verkauften Einfamilienhäuser in Österreich 2017 zurück. So wechselten 10.952 Einfamilienhäuser die grundbücherlichen Eigentümer. Damit liegt der Markt unter den Rekordjahren 2015 und 2016, aber über allen anderen Jahren zuvor.



„Die Anzahl der verkauften Einfamilienhäuser befindet sich – trotz eines leichtes Rückgangs – weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Das anhaltend niedrige Zinsniveau trägt dazu einen wesentlichen Teil bei“, so der Geschäftsführer von RE/MAX Austria, Bernhard Reikersdorfer, MBA.


Die 2017 verbücherten Einfamilienhäuser waren den neuen Besitzern 2,92 Mrd. Euro wert, in Summe um +2,3% mehr als 2016 und somit mehr als jemals zuvor.



Das meldet RE/MAX, Österreichs größtes Immobilien-Experten-Netzwerk, im RE/MAX ImmoSpiegel für das Gesamtjahr 2017. Diese Statistik-Daten beruhen auf der Gesamtauswertung aller Immobilien-Kaufverträge, die im Amtlichen Grundbuch 2017 neu eingetragen, also verbüchert wurden, und von IMMOunited, den Experten für Immobiliendaten, ausgelesen und als Kaufvertragssammlung veröffentlicht werden.



Angebotsknappheit bei Einfamilienhäusern führt zu steigenden Preisen


Typischerweise bezahlten 2017 die neuen Besitzer für ihr Einfamilienhaus 225.819 Euro, um 17.590 Euro oder +8,4% mehr als 2016 oder +28,7% mehr als noch vor 5 Jahren.



„Bei Einfamilienhäusern war im Vergleich zu anderen Immobilientypen die Wertsteigerung über viele Jahre geringer. Das war u.a. darauf zurückzuführen, dass der preistreibende Faktor der Geldanlage wie bei Wohnungen und Grundstücken nahezu vollkommen weggefallen ist. Die steigende Nachfrage nach Einfamilienhäusern von Eigennutzern mit dem notwendigen Kapital und das deutlich geringere Angebot haben im letzten Jahr zu spürbar steigenden Preisen geführt“, erklärt Reikersdorfer. „In Tirol und Salzburg, aber auch in Vorarlberg kommt als Verknappungsfaktor natürlich auch die begrenzte Menge an Baufläche hinzu, die das Preisniveau deutlich über den Bundesschnitt treibt“, so Reikersdorfer weiter.


OBERÖSTERREICH:



Die Nummer 2 im Bundesländerranking nach dem Verkaufswert


Auch wenn die Steiermark 2017 bei der Anzahl der verkauften Einfamilienhäuser knapp die Nase vorne hat, beim Wert dieser Immobilien liegt ganz klar Oberösterreich vorne: Die 1.982 in Oberösterreich verbücherten Einfamilienhäuser waren den Käufern lt. RE/MAX ImmoSpiegel 471 Mio. Euro wert. Auch wenn -1,7% an Stück auf das Rekordjahr 2016 fehlen, so ist die Kaufpreissumme um +21 Mio. Euro (+4,7%) nach oben gegangen. Dies deshalb, weil der typische Einfamilienhauspreis ob der Enns wie in Niederösterreich um +7,0% angezogen hat. Diese Wertsteigerung liegt somit unter dem Bundesschnitt von +8,4%.



Oberösterreich: Die goldene Mitte


2017 lag der typische Verkaufspreis eines Einfamilienhauses in Oberösterreich den RE/MAX-Experten zufolge bei 223.174 Euro und damit im österreichischen Bundesländer-Ranking wieder exakt in der Mitte und dem Bundesschnitt am nächsten.



Linz-Land vor Gmunden und Braunau bei der Anzahl der verkauften Einfamilienhäuser


Im Bezirk Linz-Land wurden 2017 mit 242 mehr Einfamilienhäuser verbüchert als in allen anderen Bezirken Oberösterreichs. In Gmunden waren es 200, der Vorjahressieger Braunau fiel mit 198 auf Rang 3 zurück. Vöcklabruck kam auf 187, Wels (Stadt und Land) auf 175. Mit Abstand folgten die Bezirke Urfahr-Umgebung (120), Ried (115), Grießkirchen (114), Steyr (Stadt und Land) mit 107 und Kirchdorf mit 104.


Weit unter 100 Einfamilienhäuser pro Jahr und Bezirk blieben Rohrbach (79), Freistadt sowie Perg (jeweils 75), Schärding (73), Eferding (61) und die Landeshauptstadt Linz mit 57 verkauften Einfamilienhäusern. Zuwächse verzeichneten vor allem Kirchdorf (+33,3%), Gmunden (+17,6%), Perg (+13,6%) und Eferding (+10,9%), jedoch Rückgänge vor allem Steyr (-17,7%), Schärding (-15,1%) und die Stadt Linz (-14,9%).



Linz ist Spitzenreiter


Dass die typischen Einfamilienhauspreise in Linz an der oberösterreichischen Spitze liegen, ist nicht unerwartet, dass die Preise innerhalb eines Jahres aber um fast ein Viertel angezogen haben, nämlich auf 410.930 Euro, dagegen schon. Zusammen mit dem bereits erwähnten Mengeneinbruch liegt die Erklärung auf der Hand: viel zu wenig Angebot für diese Nachfrage. Somit liegen die Einfamilienhauspreise in Linz unter jenen von Innsbruck, Salzburg und Wien, aber über jenen von Graz, vom Bezirk Bregenz und allen anderen Landeshauptstädten.


Mit 294.743 Euro rangiert Linz-Land auf Platz 2 (+7,9%), auf Platz 3 der Bezirk Gmunden mit 262.431 Euro (+11,3%), dahinter Wels (Stadt und Land) mit 247.150 Euro (-1,7%). Es folgen mit 242.980 Euro Urfahr-Umgebung (+9,1%), Vöcklabruck mit 240.883 Euro (+4,7%), Perg mit 219.027 Euro (+20,4%) und Eferding mit 200.652 Euro (-1,0%). Bemerkenswert am Perger Sprung nach vorne ist, dass die kleine Theaterstadt an der Donau erst einmal, nämlich 2013, knapp an die 200.000-er Grenze kam. Auch beachtlich ist, dass der Bezirk Eferding den Preissprung in Höhe von +22,5% von 2015 auf 2016 bestätigen und halten konnte.


An der Grenze zu 200.000 Euro für ein Einfamilienhaus kratzt erstmals der Bezirk Braunau (199.647 Euro, +5,7%). Kirchdorf hat dorthin noch ein Stück Weg vor sich, derzeit bei 193.165 Euro (+13,1%), ebenso Stadt und Land Steyr mit 192.373 Euro (+2,8%) und Ried im Innkreis mit 192.355 Euro (+12,2%).


In Grießkirchen kostete ein Einfamilienhaus im Schnitt 163.741 Euro (+10,2%), in Rohrbach 152.215 Euro (+12,9%), in Freistadt 151.463 Euro (-12,4%) und im Bezirk Schärding 149.692 Euro (+0,8%).


Im Fünf-Jahres-Vergleich haben die Einfamilienhauspreise in Oberösterreich um +25,3% zugelegt, am wenigsten in Freistadt und Eferding (+10%), am meisten in den Bezirken Rohrbach, Ried, Gmunden, Linz-Land und Wels, nämlich zwischen +32 und +38%.


Mehr Zahlen und Fakten finden Sie auf remax.at/presse/immospiegel/haeuser#oberoesterreich






SALZBURG:



weniger Verkäufe, deutlicher Preisanstieg



Mit 406.363 Euro als typischen Preis für ein Einfamilienhaus landete Salzburg 2017 laut den Berechnungen der RE/MAX-Experten auf dem 3. Platz im Bundesländer-Ranking hinter Wien und Tirol. Dieser Preis ist 2017 um +11,0% nach oben gegangen, erheblich mehr als der Bundesschnitt. 2017 wurden 475 Einfamilienhäuser in Salzburg verbüchert. Das ist der zweitniedrigste Wert sein 2009, dem Beginn des RE/MAX ImmoSpiegels, nur 2013 lag dieser noch um 10 Einheiten darunter. Zum Vergleich: 2010, 2011 und 2015 lagen die Verkaufszahlen für Einfamilienhäuser im Bundesland Salzburg bei 624, 611 und 590 Stück. Im Vergleich zu 2016 bedeutet das einen Rückgang um -11,9%, in Verbindung mit dem Preisanstieg ein klares Signal dafür, dass die Nachfrage weit über dem Angebot liegt.


 In Summe waren diese Einfamilienhäuser den Käufern 213 Mio. Euro wert, um -3 Mio. Euro weniger als 2016 und somit das dritthöchste Ergebnis der Geschichte.


In den meisten Salzburger Bezirken gingen laut RE/MAX ImmoSpiegel die Verkaufszahlen zurück: In Salzburg-Umgebung um -21 auf 162 Einfamilienhäuser, in der Stadt um -11 auf 69, in St. Johann um -31 auf 50 und in Tamsweg um -3 auf 34. Nur die Märkte in Zell am See und Hallein legten um jeweils ein Einfamilienhaus auf 116 und 44 Hausverkäufe zu.



Preise in Salzburger Bezirken auf hohem Niveau


Anders als in Tirol, wo Innsbruck und Kitzbühel ganz massiv den Bundeslands-Preis für Einfamilienhäuser massiv nach oben ziehen, ist dies bei der Stadt Salzburg und dem Flachgau weniger der Fall. 674.426 Euro für ein Einfamilienhaus in der Stadt sind enorm, aber mit nur 69 Einheiten in der Statistik nicht so durchschlagend. Eher schon die 390.771 Euro im Bezirk Zell am See (+20,9%) und die 386.860 Euro im Flachgau (+3,7%). Dazu kommt, dass auch der Bezirk St. Johann zwar mengenmäßig eingebrochen, aber wertmäßig mit 367.300 Euro stabil geblieben ist (+2,8%). Auch der Bezirk Hallein ist mit 323.841 Euro pro Einfamilienhaus (+3,1%) für den Landesschnitt nicht unwichtig und Tamsweg ist unter den jeweils billigsten Bezirken der Bundesländer östlich des Arlbergs (ohne Wien) immer noch der teuerste.



Preisanstieg in 5 Jahren beträchtlich: vierthöchster im Bundesländer-Vergleich


Aufgrund des deutlichen Preisschubes 2017 sind auch die Fünf-Jahres-Vergleichswerte massiv nach oben gegangen: +42,6% im Bundesland und +68,9% in der Stadt Salzburg.


Mehr Zahlen und Fakten finden Sie auf remax.at/presse/immospiegel/haeuser#salzburg





Sichere Zahlen aus dem Grundbuch



Die Grundlagen für die verlässlichsten verfügbaren Immobilien-Marktdaten in Österreich liefert das Grundbuch mit seinen öffentlich zugänglichen Kaufverträgen, die von der IMMOunited GmbH, den Experten für Immobiliendaten, in der Kaufvertrags-Sammlung vollständig erfasst und von RE/MAX Austria ausgewertet und analysiert werden. Nur diese Kombination erfüllt die 3 wesentlichen Kriterien für sichere, valide Daten:




 „Perfekte Transaktionsdatensätze generieren wir nicht nur mit der Erfassung der Immobilienkaufverträge aus dem Grundbuch. Wir ergänzen diese Informationen zum Beispiel mit historisch erfassten Nutzwertgutachten, mit Hardfacts aus vorangegangenen Immobilieninseraten, mit Flächen- und Gebäudeinformationen aus dem österreichischen Grundstücksverzeichnis, mit Flächenwidmungen aus Flächenwidmungsplänen der österreichischen Bundesländer und verifizieren letztendlich die Ergebnisse mit wertvollen Informationen unserer Makler-Partnerunternehmen. Nur so können wir die beste Qualität unserer angebotenen Immobilien-Transaktionsdatensätze für unsere Kunden sicherstellen“, sagt Mag. Roland Schmid, Eigentümer und Geschäftsführer der IMMOunited GmbH.



 

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