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Erstes Halbjahr 2018: Gesamtüberblick über den österreichischen Einfamilienhausmarkt

02.10.2018


Einfamilienhaus-Preise um +6,1% gestiegen, im 5-Jahresvergleich +27,1%

Ein Fünftel mehr Einfamilienhaus-Verkäufe, steigender Verkaufswert (+24,4%)



Nach einem leichten Durchhänger 2017 steigt der Einfamilienhausmarkt im ersten Halbjahr 2018 auf ein neues All-Time-High: Ein Plus von +19,9% zum Vorjahr und +12,5% zum bisherigen Rekordjahr 2015 zeigt der aktuelle RE/MAX ImmoSpiegel. Das bedeutet im Fünf-Jahresvergleich eine Steigerung bei den gehandelten Einfamilienhäusern von +52,2%.


5.919 Einfamilienhäuser, um +983 mehr als von Jänner bis Juni 2017, wechselten im amtlichen Grundbuch die Eigentümer. Die Käufer bezahlten dafür in Summe 1,66 Mrd. Euro, um 325 Mio. Euro (+24,4%) mehr als im Vergleichszeitraum 2017.


Das meldet RE/MAX, Österreichs größtes Immobilien-Experten-Netzwerk, im RE/MAX ImmoSpiegel für das Halbjahr 2018. Diese Statistik-Daten beruhen auf der Gesamt-auswertung aller Immobilien-Kaufverträge, die im amtlichen Grundbuch im ersten Halbjahr 2018 neu eingetragen, also verbüchert wurden, und von IMMOunited, den Experten für Immobiliendaten, ausgelesen und als Kaufvertragssammlung veröffentlicht werden.


Der Kaufpreis im Österreichschnitt und somit der Gegenwert für ein Einfamilienhaus lag heuer typischerweise bei 236.898 Euro und damit um +6,1% höher als im ersten Halbjahr 2017. „Dieser Preisanstieg liegt damit deutlich unter dem des Vorjahres. Es besteht zwar weiterhin eine sehr gute Nachfrage, aber im Gegensatz zum Vorjahr hat sich die Angebotssituation für Einfamilienhäuser in vielen Regionen leicht entspannt. Die aktuell noch immer einmalig niedrigen Kreditzinsen werden genutzt und in optimale Lebensqualität investiert. Denn ein eigenes Haus ist noch immer der Wohntraum der meisten Österreicherinnen und Österreicher“, sagt der Geschäftsführer von RE/MAX Austria, Bernhard Reikersdorfer, MBA.




OBERÖSTERREICH:

stabile Preise aber deutlich mehr Verkäufe


Ein Viertel mehr verkaufte Einfamilienhäuser im Jahresvergleich und damit so viel wie noch nie zuvor! Das ist das Rekordergebnis an Einfamilienhauskäufen in Oberösterreich in Zahlen: 1.051 im ersten Halbjahr 2018, um +214 Einheiten oder +25,6% mehr als zuletzt. Damit hat Oberösterreich seinen 3. Platz im Bundesländerranking gut behauptet, denn Kärnten, die Nummer 4, meldet nur gut halb so viele Verbücherungen.


Der Gesamt-Verkaufswert legte im Jahresvergleich von 197 Mio. Euro auf 256 Mio. Euro. (+29,8%) zu.


Nach den Berechnungen der RE/MAX-Experten liegt der typische Preis für ein Einfamilienhaus in Oberösterreich bei 225.469 Euro und damit nur um +0,5% über 2017. „Trotz dieser enormen Mengensteigerung in Oberösterreich ging der typische Verkaufspreis für den Wohntraum im Grünen nur unmerklich nach oben. Offensichtlich stand der sehr guten Nachfrage in Oberösterreich ein entsprechend großes Angebot gegenüber“, sagt Mag. Anton Nenning, RE/MAX Austria.


Auch der Fünf-Jahresvergleich mit +26,7% fällt wesentlich moderater aus als in den meisten anderen Bundesländern.



Braunau wieder hinter Linz-Land und Wels


Linz verzeichnet die wenigsten Einfamilienhaus-Verkäufe (30) aber die höchsten Preise (398.947, +12,4%), Linz-Land dagegen mit 113 Verkäufen die meisten – um durchschnittlich 289.217 Euro (+2,2%).


Wels (Stadt & Land) folgt mit 105 Häusern um durchschnittlich 256.548 Euro (+0,6%). Urfahr-Umgebung liegt mit 248.334 Euro (-4,7%) preislich knapp darunter, mengenmäßig bei 63 Einheiten.


Der Bezirk Gmunden folgt mit 246.947 Euro je Einfamilienhaus, die 92 verkauften Einfamilienhäuser ergeben Rang 5 im oberösterreichischen Bezirks-Ranking. Ziemlich genau 233.000 Euro kostete ein Einfamilienhaus im Bezirk Eferding bzw. im Bezirk Perg, dagegen 227.161 Euro im mit 97 Einfamilienhäusern mengenmäßig drittstärksten Bezirk Braunau. Vöcklabruck bei der Menge wie beim Preis dicht dahinter: 96 Häuser zu je 213.737 Euro. An der Grenze zu Niederösterreich im Bezirk Steyr Land und der Statutarstadt Steyr wurden 76 Einfamilienhäuser verkauft, Preis im Schnitt jeweils 211.454 Euro. Für die 41 Einfamilienhäuser im Bezirk Kirchdorf wurden statistisch jeweils 204.702 Euro bezahlt, für die 46 in Freistadt jeweils 185.494 Euro. Je 60 Verbücherungen wurden in den Bezirken Ried im Innkreis und Grieskirchen getätigt, die Preise für ein typisches Einfamilienhaus lagen bei 183.522 Euro in Ried und 177.608 Euro in Grieskirchen. Es folgten der Bezirk Schärding mit 44 Einheiten um jeweils 161.390 Euro und der Bezirk Rohrbach mit 58 verkauften Einfamilienhäusern zu je 158.998 Euro.


Zehn von sechzehn Bezirks-Preis-Tendenzen zeigen mehr oder weniger stark nach oben: Braunau (+11,7%), Eferding (+24,5%), Freistadt (+16,6%), Grieskirchen (+24,5%), Kirchdorf (+8,1%), Linz, (+12,4%), Linz-Land (+2,2%), Perg (+1,7%), Schärding (+11,8%) und Wels (+0,6%).


Nach unten zeigt das Preisbarometer in Gmunden (-16,6%), Ried (-5,3%), Rohrbach

(-2,9%), Stadt und Land Steyr (-3,3%), Urfahr-Umgebung (-4,7%) und Vöcklabruck (-7,2%).


Mehr Zahlen und Fakten finden Sie auf remax.at/presse/immospiegel/haeuser#oberoesterreich.




SALZBURG:

Neuer Rekord bei der Anzahl an verkauften Einfamilienhäusern


Für das Bundesland Salzburg ermittelten die RE/MAX-Experten für das erste Halbjahr 2018 die Verbücherung von 290 Einfamilienhäusern, um +26,1% oder 60 Einheiten mehr als im Vorjahresvergleichszeitraum 2017. Der Gegenwert belief sich in Summe auf 130 Mio. Euro, um +26,2% mehr als zuletzt. Damit rangiert Salzburg mengenmäßig auf Platz 7 und wertmäßig auf Platz 6 der Bundesländerliste.


Beim typischen Preis rangieren die Salzburger hinter Wien und Tirol auf Rang 4, denn Vorarlberg ist heuer knapp vorbeigezogen. Für ein typisches Salzburger Haus im Grünen legten die Käufer 411.281 Euro auf den Tisch, um +3,5% mehr als 2017.


Die Mengensteigerung kam vor allem aus dem Flachgau (+22 Einfamilienhäuser auf 97), dem Tennengau (+17 auf 37) und dem Pinzgau (+13 auf 69 Häuser). Der Pongau trug noch +10 Verbücherungen (in Summe 41) bei, „die Stadt“ +3 (auf 34). Der Lungau konnte sein Rekordergebnis von 2017 nicht wiederholen und lag bei 12 (-5).


„Noch nie wurden im Halbjahr in Salzburg so viele Einfamilienhäuser verbüchert. In den Jahren 2015 und 2010 lag die Anzahl der Verbücherungen mit jeweils 283 knapp aber doch unter dem heurigen Rekordwert. Man sieht, dass in beinahe allen Landesteilen der Bedarf nach Einfamilienhäusern steigt“, so Rudolf Egger von RE/MAX Servus in Salzburg und RE/MAX Spirit in St. Johann.


Der Traum von einem Einfamilienhaus in der Festspielstadt war den Käufern heuer im Schnitt 718.013 Euro wert, um -2,2% weniger als 2017. Im Bezirk Salzburg Umgebung reichten typischerweise 56% dieses Wertes, nämlich 399.865 Euro für ein Eigenheim im Grünen. Die Wertentwicklung war dort mit +8,6% positiver. In den anderen Landesteilen dagegen erreichten die Preise nicht das Vorjahresniveau: Zell/See meldet den zweithöchsten Wert der Geschichte: 391.361 Euro, aber minus 1,5%. St. Johann liegt mit 328.853 Euro hinter 2016, 2015 und 2012: (-15,0% zu 2017). Tamsweg rangiert zum Halbjahr noch bei rund 250.000 pro Eigenheim.


Ein Sonderfall ist der Bezirk Hallein: Er verzeichnet die höchste prozentuelle Mengensteigerung, nämlich +85%, also fast eine Verdoppelung. Die Preise haben im Durchschnitt um +55% auf 453.578 Euro angezogen. Beides deutet auf Neubauten hin, bei denen die Käufer nicht nur das Haus, sondern auch das Grundstück vom Bauträger miterworben haben.


Im Fünf-Jahresschnitt hat sich die Transaktionsmenge im Bundesland Salzburg um +46,5% erhöht. Der Durchschnittspreis ist im selben Zeitraum nur um +18,4% gestiegen, weil 2013 das drittteuerste Einfamilienhausjahr in Salzburg war.


Mehr Zahlen und Fakten finden Sie auf remax.at/presse/immospiegel/haeuser#salzburg.



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