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Neues vom Salzburger Wohnungsmarkt

15.08.2014

Das Land Salzburg zeichnete sich in den vergangenen Jahren immer durch besonders hohe Preis-Steigerungsraten aus. Heuer jedoch stieg zwar die Anzahl der verbücherten Wohnungen im ersten Halbjahr um +17,7% auf 1.487 Eigentumswohnungen, doch der Transaktionswert ging um -16,6% auf 318,7 Mio. Euro zurück.

Jede 4. Wohnung kostet unter 100.000,- Euro.
Die Auswertung der Kaufverträge zeigt, dass im ersten Halbjahr 2014 ein Viertel aller Wohnungen in Österreich weniger als 98.800,- Euro kosteten. Im oberen Preissegment, dem teuersten Viertel, wurden die Wohnungen um mindestens 239.000,- Euro veräußert. Der typische Preis für eine Eigentumswohnung lag österreichweit bei 173.931,- Euro.

Wohnungen werden kleiner.
Ein weiteres Phänomen ist die Tatsache, dass die Wohnungen statistisch gesehen kleiner werden, nämlich um -5,4% im Bundesschnitt. Eine im ersten Halbjahr 2013 verkaufte Wohnung hatte statistisch noch 77,5 m² Wohnfläche, heuer dagegen nur mehr 73,3 m².

Bundesland Salzburg billiger
Mit 40% aller Wohnungsverkäufe dominiert die Stadt Salzburg natürlich das Geschehen im Bundesland: 614 der 1.487 Salzburger Wohnungsverkäufe fanden im ersten Halbjahr 2014 in der Festungsstadt statt. Der Preis in der Stadt lag bei 203.441,- Euro und damit um +4,6% höher als im Vorjahr. Das ist, wenn man auf die letzten Jahre zurückblickt, beachtenswert gering. Salzburg-Umgebung ist mit 307 Transaktionen für rund 20% der verkauften Wohnungen im Bundesland verantwortlich ? Durchschnittspreis: 187.850,- Euro. Mengenmäßig knapp dahinter ist der Pinzgau mit 289 Wohneinheiten. Der typische Wohnungspreis in und um Zell am See lag bei 196.851,- Euro und damit deutlich unter dem Vorjahresvergleichswert. Dass sich dies auf die Bundeslandwerte auswirkt ist klar: 192.649,- Euro pro Salzburger Wohnung und damit um - 5,2% billiger als ein Jahr zuvor.

EXPERTEN-PROGNOSE: Wohnungen im Zentrum, aber nicht immer um jeden Preis.
Für Eigentumswohnungen in zentralen Lagen prognostiziert der RE/MAX Future Index für die nächsten 12 Monate noch +3,3% Nachfrage; ein Angebot, das um +1,0% wächst und einen Preisanstieg von +1,6%. Das ist eines der Befragungs-Ergebnisse unter den über 500 RE/MAX-Immobilien-Experten im Rahmen der RE/MAX Future Index-Umfrage zur Jahreshälfte 2014. Bei Eigentumswohnungen außerhalb des Zentrums ein sehr ähnliches Bild: Am Stadtrand weniger Nachfrage um -1,0%, mehr Angebot um +1,7% und um -2,3% günstigere Preise. In Landgemeinden werden bei gleichem Angebot (+0,3%) und einer um -5,3% geringeren Nachfrage die Preise um -4,8% nachgeben.

Mietwohnungen
Steigerungen bei der Nachfrage erwarten die RE/MAX-Immobilien-Experten in den nächsten 12 Monaten wie im Vorjahr bei den Mietwohnungen in zentraler Lage mit einem Nachfrageplus von +5,3%. Das klingt viel, doch noch vor einem halben Jahr lag die Nachfrage-Erwartung für Mietwohnungen in zentralen Lagen bei +7,4%. Mit einem leichten Anstieg des Angebots (+0,9%) könnten sich die frei vereinbarten Mieten in diesen zentralen Lagen bis Mitte 2015 noch um +2,2% erhöhen. Bei Mietwohnungen am Stadtrand bleibt die Nachfrage mehr oder weniger gleich (-0,2%), das Angebot steigt um +1,0% und die Preise werden um -1,4% nachgeben. In Landgemeinden sollen aufgrund der geringeren Nachfrage (-3,7%) die freien Mieten sogar um -4,0% nachgeben.

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