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Rekordjahr 2017: Rund 50.000 Wohnungsverkäufe mit einem Gegenwert von 10,6 Mrd. Euro

27.03.2018


RE/MAX präsentiert wieder den fundierten Gesamtüberblick über Eigentumswohnungsmarkt 2017




Österreichs Grundbücher melden neuen Rekord bei Wohnungsverkäufen



Auch 2017 wurden in Österreichs Grundbüchern wieder Rekorde verzeichnet, berichtet RE/MAX Austria: 49.584 Wohnungen wurden auf den Grundbuchsgerichten verbüchert, dies entspricht einem Plus von 1.738 Wohneinheiten oder +3,6% mehr als im bisherigen Rekordjahr 2016.

Der Wert der gehandelten Wohnungen stieg dabei auf 10,57 Mrd. Euro, das sind um +907 Mio. Euro (+9,4%) mehr als im Jahr 2016. Somit ist der Markt zwar wieder gewachsen, allerdings auch wieder prozentuell geringer als im Jahr zuvor.

Dies geht aus dem RE/MAX ImmoSpiegel für Eigentumswohnungen für das Jahr 2017 hervor, den Österreichs führendes Maklernetzwerk heute veröffentlicht hat. Mehr dazu unter: www.remax.at/presse/immospiegel/wohnungspreise.

Die Basisdaten dazu enthalten alle in ganz Österreich tatsächlich verkauften und verbücherten Wohnungen. Sie kommen via Kaufvertragssammlung von IMMOunited – den Experten für Immobiliendaten – und werden von RE/MAX Austria Research lückenlos für ganz Österreich analysiert und im RE/MAX ImmoSpiegel veröffentlicht. „Perfekte Transaktionsdatensätze generieren wir nicht nur mit der Erfassung der Immobilienkaufverträge aus dem Grundbuch. Wir ergänzen diese Informationen zum Beispiel mit historisch erfassten Nutzwertgutachten, mit Hardfacts aus vorangegangenen Immobilieninseraten, mit Flächen- und Gebäudeinformationen aus dem österreichischen Grundstücksverzeichnis, mit Flächenwidmungen aus Flächenwidmungsplänen der österreichischen Bundesländer und verifizieren letztendlich die Ergebnisse mit wertvollen Informationen unserer Makler-Partnerunternehmen. Nur so können wir die beste Qualität unserer angebotenen Immobilien-Transaktionsdatensätze für unsere Kunden sicherstellen“, sagt Mag. Roland Schmid, Eigentümer und Geschäftsführer der IMMOunited GmbH.

Mehr zur unterschiedlichen Qualität der Datenquellen und der Berechnungsmodelle auf www.remax.at/presse/immospiegel/datenqualitaet.

Die Steigerung bei der Anzahl der Wohnungsverkäufe geht vor allem auf das Konto von Neubauten. Diese sind um +8,5% gestiegen, während die Anzahl der verkauften Gebrauchtwohnungen nur um +1,4% zugelegt hat. Der Anteil an neu gebauten oder von Bauträgern sanierten Wohnungen an den Gesamtverkäufen lag 2017 bei 33,1% und damit um +1,5% über 2016.



Gedämpftes Wachstum auf höchstem Niveau



Im Gegensatz zu 2016 berichten für 2017 die RE/MAX-Experten nicht mehr für alle Bundesländer einen Anstieg bei der Anzahl und beim Wert der gehandelten Wohnungen. Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg liegen jeweils knapp unter den Werten des Rekordjahres 2016, aber über 2015.

Auch die Zuwachsraten der sechs anderen Bundesländer flachten ab. „Das heißt, in Summe ist die Anzahl der verkauften Wohnungen weiter gestiegen. Die Preise haben in allen Bundesländern außer Tirol zugelegt, aber insgesamt ist eine deutliche Beruhigung erkennbar“, erläutert der Geschäftsführer von RE/MAX Austria, Bernhard Reikersdorfer, MBA, und „in allen Bundesländern finden sich Bezirke, die weniger Wohnungsverkäufe zu verzeichnen hatten als im Jahr zuvor und Bezirke mit geringeren Durchschnittspreisen.“

In Summe zählten die RE/MAX Analysten 59 Bezirke (inklusive der darin liegenden Statutarstädte) mit mehr Wohnungsverkäufen, 45 Bezirke mit weniger, 2 Bezirke liegen auf Vorjahresniveau und Wien-Umgebung ist ja bekanntlich auf die Nachbarbezirke aufgeteilt worden.



Jede zweite Wohnung kostet unter 117.000 oder über 260.000 Euro



Die Grundbuchsdaten der 2017er-Verbücherungen zeigen, dass ein Viertel aller gehandelten Wohnungen in Österreich mindestens 261.668 Euro und ein weiteres Viertel weniger als 117.230 Euro kostete.

Die Preise an der Grenze zum unteren Viertel sind demzufolge um +9,6%, also doppelt so stark wie im Jahr zuvor (+4,9%) gestiegen.


Die Preissteigerung an der Grenze zum oberen Preisviertel ist annähernd konstant geblieben und hat von +4,2% auf +4,7% zugelegt.

Im Bereich der Neubauten/Sanierung liegen 50% der Wohnungspreise zwischen 169.622 und 310.000 Euro (jeweils ein Viertel darüber und ein Viertel darunter). Die Preise, die ausschließlich für Gebraucht-Wohnungen bezahlt wurden, bewegten sich analog (1. Viertel, 4. Viertel) zwischen 99.000 und 230.000 Euro.

Typischerweise kostete 2017 in Österreich eine Wohnung 194.208 Euro und damit um 11.384 Euro oder +6,2% mehr als 2016.

„Unsere jährliche RREFIX-Expertenbefragung im Dezember 2016 hat +5,6% Preisanstieg für 2017 für Eigentumswohnungen in zentralen Lagen, also dort, wo sich am meisten bewegt, prognostiziert. Im März 2018 sehen wir, dass diese Prognose ziemlich genau eingetroffen ist: Um +6,5% ist der Quadratmeterpreis für eine verkaufte Eigentumswohnung von 2016 auf 2017 nach oben gegangen“, freut sich Reikersdorfer über die Treffsicherheit von RE/MAX Austria Research.


Deutliches Preisplus in Nieder- und Oberösterreich, Wien nur auf Rang 4



Während 2016 vor allem der Westen (Tirol und Vorarlberg) den Preistrend nach oben befeuerte, waren es 2017 Nieder- und Oberösterreich. Das Burgenland schlägt trotz höchster Wert-Steigerungsrate aufgrund der geringen Menge in der Gesamtstatistik wenig durch.



5-Jahres-Vergleiche signalisieren Entspannung



Im bundesweiten 5-Jahres-Vergleich haben die typischen Preise für Eigentumswohnungen um +32,2% angezogen. Das sind damit nur exakt +0,4% Prozentpunkte mehr als im 5-Jahres-Vergleich noch vor einem Jahr.

Die Mindestpreisuntergrenze zu den teureren Wohnungen im oberen Preisviertel ist von 2012 auf 2017 um +29,3% gestiegen, die Maximalpreisobergrenze der günstigeren Wohnungen im unteren Preisviertel um +46,5%. „Wie in den meisten Jahren zuvor ist der langjährige Preisanstieg im Bereich der kleineren und günstigeren Wohnungen stärker als im Bereich der teureren und größeren“, sagt Bernhard Reikersdorfer.

Besonders an Preis und Wert gewonnen haben seit 2012 die Wohnungen in Burgenland (+53,7%) und in Niederösterreich (+48,0%). Wien liegt mit +37,9% erst auf Rang 3.

Die Wohnungsgrößen waren im Jahr 2017 leicht rückläufig und lagen im Schnitt bei 66,9 m² (-1,5% im Jahresvergleich).



Alle Bundesländerdaten und Bezirkszahlen des RE/MAX-ImmoSpiegel Eigentumswohnungsmarkt 2017 finden Sie hier: https://remax.at/?fw=2f1a





SALZBURG: Die Milliarde wieder knapp erreicht!



Auch wenn 2017 der Wohnungsabsatz im Bundesland Salzburg mit 4.116 Einheiten um -8,4% hinter dem von 2016 lag, konnte die Umsatzmilliarde hauchdünn gerettet werden: 1.009 Mio. Euro flossen in Salzburger Wohnungskäufe, um -37 Mio. weniger als 2016.

Im Bundesländervergleich reiht sich Salzburg somit nach Wert und Anzahl der verbücherten Wohnungen auf Rang 6 ein.

So hoch die Konzentration des Wohnungsmarktes auf die Stadt und den Flachgau auch sein mag, sie geht zurück: 57,6% aller Salzburger Wohnungskäufe fanden dort statt. Ein Jahr zuvor waren es noch 60,8%. Auf den Rängen: der Pinzgau mit 19,5%, der Pongau mit 12,9%, der Tennengau mit 7,9% und der Lungau mit 2,1% als Mengenanteil am Salzburger Wohnungsmarkt.

Grund für den Rückgang im Bundesland war der doch massive Einbruch in der Stadt Salzburg: Dort fehlten trotz 1.417 Kaufabschlüssen auf das Vorjahr 327 Wohnungskäufe (-18,8%). Zurückzuführen ist das nicht etwa auf eine geringere Bautätigkeit – Erstbezüge lagen in der Stadt um +12,4% im Plus – sondern auf ein Minus von 30,7% bei der Anzahl der verkauften Gebrauchtwohnungen. Der Bezirk Hallein lag um -3,3%, Salzburg Umgebung um -3,4% und Zell am See um -7,3% hinter den 2016er-Wohnungs-Verbücherungszahlen. Jedoch freuten sich die Bezirke St. Johann im Pongau und Tamsweg über Zuwächse von +28 und +31 Wohnungskaufverträgen.



5 Jahre Höhenflug



Trotz alledem ist der Salzburger Wohnungsmarkt auf einem Top-Niveau: vor 5 Jahren wurden gerade einmal 2.760 Wohnungen um einen Gegenwert von 556 Mio. Euro verkauft.



Preisentwicklung



Die typische Wohnung im Bundesland Salzburg war 2017 beim Verkauf im Schnitt 228.974 Euro wert. Ein Plus von +5,8% pushte das Bundesland Salzburg noch vor Tirol und Wien zum Bundesland mit den zweithöchsten Wohnungspreisen hinter Vorarlberg. An der Spitze im Bundesland lagen natürlich die Preise in der Stadt mit 251.819 Euro (+8,2%). Damit fehlen auf die teuerste Landeshauptstadt – Bregenz – im Schnitt nur mehr 1.815 Euro! Im Bundesland folgen der Flachgau mit 238.932 Euro (+8,5%) und Zell am See mit 235.884 Euro (+2,8%). Auf dem 4. Rang liegt mit 191.453 Euro pro Wohnung der Bezirk Hallein (-0,1%), dahinter St. Johann mit 182.676 Euro (+7,1%) und Tamsweg mit 157.812 Euro (+17,6%).

Im Fünf-Jahres-Vergleich haben lt. RE/MAX ImmoSpiegel die Wohnungspreise im Land Salzburg um +31,3%, in der Stadt Salzburg um +46,7% und in Salzburg Land um +31,9% angezogen.

Für Neubau, Erstbezug und generalsanierte Wohnungen bezahlen 2017 die Käufer im Landesschnitt 291.195 Euro, in der Stadt Salzburg 330.737 Euro und im Bezirk Zell am See 322.778 Euro. Gebrauchte Wohnungen kosteten dagegen rund 202.000 Euro in der Stadt und im Flachgau und 184.996 Euro im Landesschnitt.

Mehr Daten zum Thema Eigentumswohnungspreise im Bundesland Salzburg finden Sie unter www.remax.at/presse/immospiegel/wohnungspreise#salzburg.


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