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RE/MAX Immobilienspiegel zum Hausmarkt

11.04.2017

Einfamilienhaus-Preise weiterhin im Steigflug

- Preise zeigen 2016 in allen Bundesländern nach oben, einzige Ausnahme ist das Burgenland
- Typisches Einfamilienhaus kostete 2016 in Österreich 208.229 Euro (+3%)
- Teuersten Einfamilienhäuser in Kitzbühel vor Stadt Salzburg, Innsbruck, Wien und Mödling
- Preise in Vorarlberg: +17,5% im Vergleich zum Jahr 2015
- 30% aller 2016 gehandelten Einfamilienhäuser stehen in Niederösterreich
- 5 Jahres-Preisvergleich: +21,2% in Österreich, +105,3% im Bezirk Kitzbühel
- Erstmals Zahlen über Anzahl, typischer Preis und Fünf-Jahres-Vergleich auf Bezirksbasis auf remax.at/presse/immospiegel abrufbar

Nahezu unverändert blieb die Zahl der verkauften Einfamilienhäuser in Österreich. So wechselten 11.600 Einfamilienhäuser die grundbücherlichen Eigentümer. Das sind um +88 Liegenschaften oder +0,8% mehr als im absoluten Rekordjahr 2015.

Insgesamt waren die Einfamilienhäuser den neuen Eigentümern 2,86 Mrd. Euro wert, dies entspricht +1,3% mehr als 2015. „Wir erleben bei der Anzahl der verkauften Einfamilienhäuser“, so der Geschäftsführer von RE/MAX Austria, Bernhard Reikersdorfer, MBA, „gerade eine Konsolidierung auf sehr hohem Niveau!“

Eigennutzer stabilisieren das Preisniveau
Der Gesamtwert der verkauften Einfamilienhäuser entsprach laut den Berechnungen von RE/MAX Research 2,86 Mrd. Euro, also einem Zehntel vom Gesamtimmobilienmarkt. Das ist um +1,3% mehr als im Rekordjahr 2015 und +31,5% mehr als noch im Jahr 2012. Ein einzelnes Einfamilienhaus war den neuen Eigentümern typischerweise 208.229 Euro wert, um 6.009 Euro oder +3,0% mehr als 2015 oder +21,2% mehr als noch vor 5 Jahren.

„Die Wertsteigerung bei Einfamilienhäusern war im Vergleich zu anderen Immobilientypen geringer. Das ist u.a. darauf zurückzuführen, dass der preistreibende Faktor der Geldanlage und Spekulation wie bei Wohnungen und Grundstücken nahezu vollkommen wegfällt“, erklärt Reikersdorfer.

„Der Einfamilienhäuser-Markt in Österreich war in den letzten Jahren im Vergleich zu den Eigentumswohnungen immer wesentlich ruhiger und konstanter. Entgegen so mancher Befürchtung, dass 2015 ein einmaliges Hoch war, hat der Preis für Einfamilienhäuser weiter angezogen und sogar unsere Prognose (+2,1%) von Ende 2015 noch übertroffen. Vor allem in Vorarlberg sind die Preise sehr stark gestiegen“, so Reikersdorfer weiter.

Die RE/MAX ImmoSpiegel Statistik-Daten 2016 für Einfamilienhäuser beruhen auf der Gesamtauswertung aller 121.436 österreichischen Immobilien-Kaufakte von IMMOunited – Roland Schmid, die im Grundbuch 2016 verbüchert wurden.

OBERÖSTERREICH: Nach Vorjahressprung folgt Konsolidierung
In Oberösterreich fanden im letzten Jahr 2.016 Einfamilienhäuser neue Eigentümer, ein Rückgang um -7,1% zum Jahr 2015. Dafür legten die Käufer in Summe 450 Mio. Euro auf den Tisch, um -4,5% weniger als im Vorjahr.

Oberösterreich: Die goldene Mitte
Der typische Verkaufspreis eines Einfamilienhauses in Oberösterreich lag bei 208.552 Euro, um +4,8% höher als zuletzt und damit wieder exakt in der Mitte im österreichischen Bundesländer-Ranking.

Braunau Landesmeister bei der Anzahl der verkauften Einfamilienhäuser
Die meisten Einfamilienhäuser wurden 2016 im Bezirk Braunau verkauft, nämlich 225. In Linz Land waren es 224, in Wels (Stadt und Land) dagegen 205. Mit Abstand folgten die Bezirke Vöcklabruck mit 175, Gmunden mit 170 und mit deutlicher Distanz auch noch Urfahr-Umgebung (135) und Steyr samt Steyr-Land (130).

Der Erfolg der Braunauer ist auf eine enorme Steigerung bei der Anzahl der verkauften Einfamilienhäuser zurückzuführen: +20,3% war die höchste Steigerung im Bundesland. „Unsere starke Marktposition, ein vernünftiges Angebot, die weiterhin sehr gute Nachfrage nach Einfamilienhäusern und die bei uns im Innviertel noch leistbaren Preise, insbesondere gegenüber der bayrischen und Salzburger Grenzregion, haben zu dieser deutlichen Steigerung beigetragen. Der Bezirk Braunau ist mittlerweile eine Zuzugsregion mit einer sehr starken Industrie, repräsentiert durch die Flaggschiffe AMAG und KTM“, sagt Ing. Christian Haidinger, Geschäftsführer von RE/MAX Innova mit Standorten in Braunau, Mattighofen und Ried.

Weiters konnten die Bezirke Rohrbach (+17,0%) und Vöcklabruck (+10,1%) zulegen, Linz-Stadt war mit 67 Verkäufen gleichauf mit dem Jahr 2015.

Linz ist Spitzenreiter
Preislich an der Spitze lagen naturgemäß die Einfamilienhäuser in der Landeshauptstadt mit 329.606 Euro. Linz Land rangiert auf Platz 2 mit 273.281 Euro (+12,8%), auf Platz 3 Wels (Stadt und Land) mit 251.438 Euro (+17,6%). Es folgen die Bezirke Gmunden mit 235.769 Euro (-1,2%), Vöcklabruck mit 230.118 Euro (-8,9%), Urfahr-Umgebung mit 222.803 Euro (-10,7%) und Eferding mit 202.672 Euro (+22,5%).

In Braunau haben die neuen Eigentümer 188.819 Euro (+13,1%) für ihr Einfamilienhaus ausgegeben, in Steyr (Stadt + Land) 187.155 Euro (+6,0%), in Perg 181.911 Euro (+4,6%) und in Freistadt 173.000 (+2,7%). Ried verzeichnete mit +15,9% auf 171.466 Euro den dritthöchsten Anstieg des typischen Preises. Kirchdorf landete mit -2,9% bei 170.772 Euro. Nach einem großen Sprung folgen die Einfamilienhaus-Preise in Grieskirchen mit 148.618 Euro (-8,2%) und nahezu preisgleich Schärding (148.431 Euro, +4,4%). Rohrbach beendete den Reigen mit einer Steigerung von +9,8% und einem Einfamilienhaus-Preis von 134.852 Euro.

SALZBURG: Pinzgau strauchelt und das ganze Bundesland hinkt
Salzburg landete 2016 beim typischen Preis für Einfamilienhäuser laut den Berechnungen der RE/MAX-Experten mit 366.221 Euro auf dem 3. Platz im Bundesländer-Ranking. Dieser Preis ist 2016 um +6,7% gestiegen, mehr als doppelt so hoch wie der Bundesschnitt. 2016 wurden 539 Einfamilienhäuser (-51 Einheiten) im Gesamtwert von 216 Mio. Euro (-11,5 Mio. Euro) verbüchert.
Während im Flachgau die Zahl der Verbücherungen mit 183 nahezu konstant (-6) blieb, hinkt der Pinzgau den 165 Einfamilienhäusern aus 2015 hinterher: 115 Einfamilienhäuser waren es 2016, das sind 50 weniger und auch die Ursache für den Einbruch des Bundesland-Wertes. Alle anderen Bezirke zeigten 2016 geringe Veränderungen zum Jahr 2015: Pongau 81 (+4), Stadt Salzburg 80 (-4), Hallein 43 (-4) und Tamsweg 37 (+9).

Stolze Preise in Salzburger Bezirken
Die Einfamilienhaus-Preise in den Salzburger Bezirken finden sich meist über denen der Tiroler Bezirke: Tamsweg beginnt mit 205.897 Euro (-8,8% zum Vorjahr). Im Bezirk Hallein kostet ein Einfamilienhaus bereits um die Hälfte mehr, nämlich 314.068 Euro (+3,8%) und in Zell am See 323.322 Euro (+1,3%).
St. Johann siedelt sich weitere 10% höher an, nämlich bei 357.283 (+19,7%) und Salzburg-Umgebung als hochpreisigster Flächenbezirk liegt bei 373.063 Euro (+3,1%).

Der Preis für ein Einfamilienhaus in Salzburg-Stadt beträgt 575.089 Euro (+14,8%) – um diesen Preis sind ein Haus im Flachgau plus eines in Tamsweg erhältlich.

Mehr Zahlen und Fakten finden Sie auf remax.at/presse/immospiegel/haeuser#salzburg

Im Bundesländer-Vergleich moderater Preisanstieg in 5 Jahren
Trotz alledem: der Preisauftrieb und die Wertsteigerung im Fünf-Jahres-Vergleich für das Bundesland Salzburg ist relativ bescheiden: Ein Plus von 25,5%, das ist der 8. Rang unter den 9 Bundesländern, nur in Niederösterreich entwickelten sich die Einfamilienhäuser noch moderater.

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