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RE/MAX-ImmoSpiegel - Gesamtmarkt Immobilien - 1. Halbjahr 2019

13.08.2019

Rund 64.000 Immobilien-Verkäufe in Österreich im ersten Halbjahr 2019. Kärnten, Steiermark und vor allem Wien sind hinter den Verkaufszahlen des Vorjahres. Niederösterreich, Burgenland, Salzburg, Tirol, Oberösterreich und Vorarlberg legen aber noch immer zu.

Seitwärtsbewegung am heimischen Immobilienmarkt

  • Rund 730 Verbücherungen weniger in den Amtlichen Grundbüchern im ersten Halbjahr 2019 als im Vorjahr.
  • Wert der in Österreich gehandelten Immobilien im ersten Halbjahr um 764 Mio. Euro auf 16,4 Mrd. Euro gestiegen. Prozentuelle Steigerung in der Steiermark (trotz weniger Verkäufe), in Salzburg und Oberösterreich am höchsten.
  • Niederösterreich vor Wien bei der Anzahl der verbücherten Immobilien, aber in Wien doppelt so viel Immobilienumsatz in Euro.
  • Landeshauptstädte-Umsatz: Graz vor Salzburg, Innsbruck und Linz
  • Bezirksumsätze (ohne Wien): Kitzbühel vor Salzburg-Umgebung, Mödling, Bregenz und Graz-Umgebung.
  • Bezirksumsätze Wien: Donaustadt vor Favoriten, Landstraße, Döbling und Floridsdorf.
  • Top-Fünf-Verkäufe: Dreimal Graz und zweimal Wien.
  • Umsatzleader zum Halbjahr: Gebäude mit fast 15.000 m² Grundstück in Wien 12 um mehr als 45 Mio. Euro.

Amstetten, 13. August 2019 - Mit 64.171 Verbücherungen im ersten Halbjahr hatten die Grundbuchsämter das zweitstärkste Jahr der Geschichte zu bewältigen. Seit sechs Jahren stiegen die Immobilientransaktionen ohne Unterbrechung. 2013 waren es noch 37.300 Transaktionen, 2015 bereits 54.000, 2017 schon 60.300 und im Vorjahr 64.900.

 

„Die Verkaufszahlen sind erstmals seit Jahren nicht gestiegen. Die Abflachung wurde von uns prognostiziert und hat sich bereits im zweiten Halbjahr des Vorjahres abgezeichnet. Es war abzusehen, dass das ständige Wachstum irgendwann einmal eine Verschnaufpause braucht,“ sagt der Geschäftsführer von RE/MAX Austria, Bernhard Reikersdorfer, MBA. „Dass es sich dabei lediglich um eine Verschnaufpause handeln wird und um keinen Einbruch, zeigt die Tatsache, dass im ersten Halbjahr in sechs von neun Bundesländern der Trend noch immer nach oben zeigt. Wien, die Steiermark und Kärnten die im ersten Halbjahr schwächelten, haben erst im Vorjahr neue Wachstumsrekorde hingelegt.“

Exakt liegen die 2019er Zahlen um -730 Immobilien oder -1,1 % hinter dem Vorjahresvergleichszeitraum.

„Die Rahmenbedingungen für Immobiliengeschäfte sind unverändert positiv: Das Immobilienangebot ist in weiten Teilen des Landes nach wie vor gut, die Nachfrage hoch, das Zinsniveau historisch niedrig und daran wird sich in absehbarer Zeit auch nichts Wesentliches ändern. Die gute Arbeitsmarktsituation und die noch immer durchaus positive Grundstimmung in der Wirtschaft sind ebenfalls wichtige Parameter für den Immobilienmarkt. Für das zweite Halbjahr erwarten wir eine weiterhin sehr hohe, wenn auch leicht rückläufige, Anzahl an Immobilienverkäufen“, erklärt Reikersdorfer weiter.

Steigender Verkaufswert trotz weniger Immobilienverkäufe

Die bis 30. Juni 2019 verbücherten Immobilien waren den Käufern das Rekordergebnis von in Summe 16,4 Mrd. Euro wert, um +764 Mio. Euro oder +4,9 % mehr als im ersten Halbjahr des Vorjahres, berechneten die RE/MAX-Experten. Damit findet sich das erste Halbjahr 2019 in der Reihe der Jahre mit steigenden Umsätzen, aber tendenziell geringer werdenden Zuwachsraten wieder:

  • 2015: +31,3 %;
  • 2016: +20,8 %,
  • 2017: +6,2 %,
  • 2018: +12,5 %
  • 2019: +4,9 %

 

Wien macht den Bundestrend

In Wien sind die Verkäufe von 11.697 um -1.252 auf 10.445 gesunken (-10,7 %). Würde man das Minus in Wien aus dem Bundesergebnis herausrechnen, so wäre der bundesweite Immobilienmarkt um +0,8 % gewachsen. Real aber fehlen auf das Vorjahr bundesweit -1,1 %.

Bundesländer ohne Wien netto im Plus

Das Minus an Verkäufen im ersten Halbjahr 2019 in der Steiermark (-215) und in Kärnten (-211) wird vom Anstieg der Transaktionen in Niederösterreich (+294) und dem Burgenland (+188) mehr als aufgewogen, sodass die Mehrverkäufe in Tirol (+118), Oberösterreich (+102) und Vorarlberg (+88) ein Nettowachstum in den Bundesländern ergeben.

Die Veränderungen in Euro sind laut RE/MAX ImmoSpiegel am höchsten in der Steiermark: +427 Mio. Euro mehr als im ersten Halbjahr des Vorjahres flossen in Immobilienkäufe. Den zweithöchsten Wertzuwachs bei Immobilienkäufen verzeichnet Oberösterreich (+237 Mio. Euro) und den dritthöchsten das Bundesland Salzburg mit +189 Mio. Euro. Prozentuell liegt die Steiermark (+23,6 %) vor Salzburg (+15,8 %) und Oberösterreich (+13,9 %).

Das Wiener Stück am Immobilienkuchen wird kleiner

Mit der Konsolidierung in Wien ist auch die Bedeutung des Wiener Marktes leicht zurückgegangen: Lag der Wertanteil der Wiener Immobilienkäufe am österreichischen Gesamtmarkt im ersten Halbjahr 2018 noch auf dem Rekordniveau von 31,9 %, so ist er 2019 auf 28,2 % gefallen. Trotzdem ist das noch immer beinahe so viel wie die verbücherten Immobilienverkäufe der Bundesländer Burgenland, Kärnten, Vorarlberg, Salzburg und Tirol zusammen.

SALZBURG

 

SALZBURG: Verschnaufpause ist offenbar zu Ende

Mit einem Plus von +4 % nimmt der Salzburger Immobilienmarkt wieder neuen Schwung auf – nach der Verschnaufpause im Vorjahr – und knüpft am Rekordjahr 2017 an. Nur -1,6 % lag das heurige Halbjahres-Ergebnis unter dem damaligen Rekord. Bei den Immobilienverkaufserlösen zeigt die Halbjahresbilanz ein Plus von +15,8 %, das bedeutet prozentuell Rang 2 unter den Bundesländern.

In absoluten Zahlen bedeutet das – so die RE/MAX-Experten –, dass im ersten Halbjahr 2019 in Salzburg 4.118 Immobilien im Wert von 1,38 Mrd. Euro verbüchert wurden.

In den einzelnen Gauen sind die Tendenzen unterschiedlich. Bei der Anzahl der Immobilienkäufe sind drei über dem Vorjahr und drei darunter.

Die großen drei liegen in Summe deutlich im Plus: der Flachgau mit 1.116 (+7,3 %), die Stadt mit 1.052 (-0,3 %) und der Pinzgau mit 926 (+16,9 %).

Dagegen fehlen im Pongau bei 557 Verkäufen -4,5 % zum Vorjahr und im Lungau mit 119 Verbücherungen rund ein Fünftel. Der Tennengau dagegen darf sich über 298 Immobilienverkäufe und +2,4 % freuen.

 

Mehr Details zum Immobilienmarkt in den Salzburger Bezirken unter www.remax.at/presse/immospiegel/gesamtmarkt#salzburg.

 

Salzburgs Nummer 1 in Österreich auf Rang neun.

24 Mio. Euro bezahlte ein Käufer für ein Gebäude in Salzburg, das teuerste im ersten Halbjahr 2019 im Bundesland Salzburg (Österreich-Rang 9).

Ein Objekt in der Linzer Gasse kostete 23 Mio. Euro, eines in Wals 19,5 und ein sanierter Altbau in der Stadt 17,6 Mio. Euro. Auf Platz fünf: ein Zinshaus in Salzburg Stadt um 13 Mio. Euro.

OBERÖSTERREICH

OBERÖSTERREICH: Gewinner ob der Enns

Auch Oberösterreich zählt zu den Gewinnern am Immobilienmarkt im ersten Halbjahr 2019: +102 mehr Immobilienverkäufe gegenüber 2018 bringen am Ende +237 Mio. Euro in die Kassen der Verkäufer. In Summe lauten die Zahlen im RE/MAX ImmoSpiegel: 1,93 Mrd. Euro (+13,9 %) für 9.382 Immobilien (+1,1 %).

Regional entwickelten sich die Märkte durchaus unterschiedlich: Während Grieskirchen und Freistadt rund um ein Fünftel hinter dem Vorjahr nachhinken, freut sich Wels (Stadt + Land) über einen Zuwachs von mehr als 25 %. Die anderen Bezirke mit einem Plus heißen Eferding (+5,3 %), Perg (+6 %), Steyr (Stadt + Land) mit +11,7 %, Braunau (+13,9 %), Gmunden (+14,6 %) und Kirchdorf (+16,4 %).

Von der Wichtigkeit und Größe der Immobilienmärkte hat die Landeshauptstadt mit 1.055 Immobilien (-0,9 %) wieder die Führung vom Bezirk Vöcklabruck übernommen. Auch Wels (Stadt + Land) hat mit 1.005 Verkäufen (+25,2 %) den Bezirk Vöcklabruck (971 Objekte, -10,5 %) überholt und auf Platz drei verwiesen. Auf den weiteren Rängen liegen die Bezirke Gmunden (918, +14,6 %), Linz-Land (901, -10,3 %), Braunau (845, +13,9 %) und Steyr (650, +11,7 %).

Auf Rang acht in der OÖ-Immobilienverkaufsstatistik findet sich Urfahr-Umgebung (448, -9,9 %), dahinter Grieskirchen (411, -19,1 %), Ried/Innkreis (400, -1,2 %) und Schärding (340, -5,3 %). Der Bezirk Perg hat sich um einen Platz auf Nr.12 verbessert (334, +6,0 %), gefolgt von Kirchdorf/Krems (327, +16,4 %) das sich von Platz 15 auf 13 hinaufgearbeitet hat. Die drei kleinsten Märkte im ersten Halbjahr 2019 waren Rohrbach mit 301 Immobilienkäufen (-2,3 %), Freistadt mit 277 (-18,5 %) und Eferding mit 199 (+5,3 %).

Während der Gesamtmarkt in Oberösterreich seit 2014, also innerhalb von fünf Jahren, um fast zwei Drittel (+61,1 %) zugelegt hat, weisen die Mengensteigerungen in den Bezirken Eferding, Steyr, Braunau und Wels eine glatte Verdopplung aus.

 

Wert der verkauften Immobilien: 10 Bezirke mit neuen Rekordwerten

Die Mehrzahl der oberösterreichischen Bezirke hat auch umsatzmäßig neue Höhen erklommen. Die Landeshauptstadt feiert zum Halbjahr ebenso ein Umsatz-All-Time-High wie die Bezirke Wels, Vöcklabruck, Gmunden, Braunau, Steyr, Ried, Kirchdorf und Eferding.

Weitere Details zu den Bezirkszahlen in Oberösterreich unter www.remax.at/presse/immospiegel/gesamtmarkt#oberoesterreich.

 

Oberösterreichs Top-Fünf im Land verstreut

Während im Vorjahr bereits 7,1 Mio. Euro gereicht hätten, um die OÖ-Top-Deal-Liste anzuführen, wäre man heuer damit nur auf dem 11. Platz gelandet. Die Wirtschaft brummt und sie kauft und verkauft Betriebsliegenschaften wie nie zuvor. Nr. 1 in Oberösterreich und Nr. 6 national ist ein Logistikzentrum in Eberstalzell um 29,4 Mio. Euro. Die österreichische Nr. 12 und in Oberösterreich die Nr. 2 ist ein weiteres Logistikzentrum, diesmal im Oberwang um 22,4 Mio. Euro. Österreichs Nr. 36 ist ein Betriebskomplex in Wels um 14,2 Mio. Euro. Die Nummer 4 ist ein Landwirtschaftsobjekt in Kirchberg-Thening um 10,6 Mio. Euro und gerade noch unter die Top-Fünf reihen sich ein Bürogebäude in Linz und eine Handelsimmobilie in Steyr ein – Kaufpreis jeweils 10 Mio. Euro.

Sichere Zahlen aus dem Grundbuch

Die Grundlagen für die verlässlichsten verfügbaren Immobilien-Marktdaten in Österreich liefert das Grundbuch mit seinen öffentlich zugänglichen Kaufverträgen, die von der IMMOunited GmbH, den Experten für Immobiliendaten, in der Kaufvertrags-Sammlung vollständig erfasst und von RE/MAX Austria ausgewertet und analysiert werden. Nur diese Kombination erfüllt die drei wesentlichen Kriterien für sichere, valide Daten:

  • lückenlose Erfassung aller Verkäufe und nicht nur eines verzerrten Teils
  • tatsächliche Verkäufe statt angebotener Immobilien
  • tatsächliche Verkaufspreise statt Angebotspreise

„Perfekte Transaktionsdatensätze generiert IMMOunited nicht nur mit der Erfassung der Immobilienkaufverträge aus dem Grundbuch, sondern auch durch Ergänzungen wie historisch erfassten Nutzwertgutachten, Zusatzinfos aus vorangegangenen Immobilieninseraten, Flächen- und Gebäudeinformationen aus dem österreichischen Grundstücksverzeichnis und Flächenwidmungen aus Flächenwidmungsplänen. Das zusammen ergibt letztendlich wertvolle Informationen für unser Makler-Partnerunternehmen“, sagt Mag. Roland Schmid, Eigentümer und Geschäftsführer der IMMOunited GmbH.

 

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